Fliegende Schweine! Es gibt sie doch!

1. Klappentext „Der lange Weg nach Orbadoc“ Buchvorstellung

Eine Unheil verkündende Vision liegt über Geronimos erstem Flug nach Orbadoc. In einem Sturm wird er von seiner Familie, den Fliegenden Schweinen, getrennt und ist nun, unerfahren und jung wie er ist, auf sich allein gestellt. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Bis zum Odelynstag muss Geronimo das kostbare Amulett der Sippe nach Orbadoc bringen, sonst verlieren die Fliegenden Schweine ihre Flugfähigkeit. Unterwegs befreundet er sich mit der Krähe Deborah. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, auf dem Begegnungen mit magischen Wesen, neue Freundschaften aber auch viele Gefahren und Abenteuer auf sie warten. Eine berührende Geschichte über Freundschaft und darüber, wie der Glaube an sich selbst Flügel verleiht.

Der lange Weg nach Orbadoc

2. Zusammenfassung/Inhalt „Der lange Weg nach Orbadoc“

Fliegende Schweine! Ich wusste, dass es sie gibt. Der erste Band dieser Familiengeschichte ist ein gefährliches und dennoch liebevolles, ja geradezu putziges Roadmovie der besonderen Art. Auf dieser Reise lernen wir, uns bis dahin noch unbekannte Wesen, an Orten kennen, deren Lage nur auf der Karte dieses Buches, vermerkt ist. Wir können die Flugroute Geronimo’s auf der Karte verfolgen. Der Aufenthalt im Zauberwald und der Flug über die Feuerberge werden detailverliebt beschrieben.

Der Autorin gelingt es, sämtliche Sinnesorgane des Lesers zu beschäftigen. Ich konnte exotische Düfte riechen, erschreckende Geräusche hören, und hatte das Gefühl, zusammen mit dem verloren gegangenem Schweinchen Geronimo, in eine Falle zu tappen. Das Schweinchen und ich hatten große Angst vor gefährlichen Monstern. Und unser Mut wurde belohnt: Aus Monstern wurden Freunde.

Die Familiengeschichte der Fliegenden Schweine und die Erklärung, warum wir noch nie eines gesehen haben, ist genial.

Wir erfahren, warum das Wort „Bitte“ manchmal sehr hilfreich ist.

5/5 Punkten

3. Protagonisten „Der lange Weg nach Orbadoc“

Die Freundschaft zwischen den doch sehr unterschiedlichen Wesen, Geronimo und Deborah, der Kräbe, macht richtig Spaß. Sie helfen einander und sind füreinander da, auch in brenzligen Situationen.

Geronimo hätte vielleicht weniger Probleme, wenn er nicht so neugierig und verfressen wäre. Und genau das macht ihn so mega liebenswert.

Higor bzw. Higar sind für mich die erstaunlichste Figur. Sie bzw. er kann mit sich selbst diskutieren. Das ist doch ein Traum für Leser und Autor.

Benita Batliner hat entzückende Charaktere erschaffen, die selbst beim Lesen ein Eigenleben entwickeln. Ich würde gerne eine Kaffee- oder „Olbknollen“-Runde für Geronimo’s hinreißende Freunde ausrichten. Weil: Geronimo’s Freunde sind auch meine Freunde.

5/5 Punkten

4. Sprachliche Gestaltung „Der lange Weg nach Orbadoc“

Ich finde das Erzähltempo prima. Es ist flott und man kann gar nicht, genug davon bekommen

5/5 Punkten

5. Cover und äußere Erscheinung „Der lange Weg nach Orbadoc“

„Der lange Weg nach Orbadoc“ von Benita Batliner hat 288  Seiten, einen flexiblen Einband und ist am 11.09.2017 unter der ISBN 9783848225699 bei Books on Demand im Genre Science-Fiction erschienen und kostet 14,90 €.

Ein fliegendes rosa Schwein mit filigranen Flügeln und dahinter ein Krähenvogel zusammen im blauen Himmel des Covers. Ein Blick genügte! Ich musste das Buch haben! Jeder hat doch schon von fliegenden Schweinen gehört. Aber keiner hat sie gesehen.

5/5 Punkten

6. Hier geht es zum Blog der Fliegenden Schweine

7. Kritik „Der lange Weg nach Orbadoc“

Das Buch ist eine Freude für jeden, der die Phantasie liebt. Die Geschichte sollte verfilmt werden. Der Film wäre ein Kaleidoskop der Farben. Es ist die Geschichte Zweier Freunde, die füreinander durchs Feuer gehen. Dieses Buch hat mir wirklich höchst erbauliche Stunden beschert.

Ich verneige mich vor Benita Batliners Phantasie!

@Benita Batliner. Vielen Dank für das schöne Rezensionsexemplar! Die Leserunde bei lovelybooks hat viel Spaß gemacht. Besonders gut haben mir die Worte der Autorin, „Ich wollte eigentlich ein Buch für Erwachsene schreiben (und ihre inneren Kinder (-; )“), gefallen.

Ein LeseMuss für jeden, der Kind geblieben ist, oder es wirklich ist.

Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.


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Connie Ruoff

Mein Name ist Connie Ruoff, ich bin 1960 geboren, habe Philosophie und Germanistik studiert. Damit mir zu Hause nicht langweilig wird, studiere ich"Bloggen professionell gemacht" in der Fernakademie. Ich lese alles, was ich finden kann.

1 Kommentar zu „„Der lange Weg nach Orbadoc“ von Benita Batliner (Rezension)“

  1. Pingback: Benita Batliner In Autoreninterviews| SCHREIBBLOGG

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