Gärtnern mit dem Hochbeet: Tipps und Tricks von Folko Kullmannn
Folko Kullmanns Buch „Gärtnern mit dem Hochbeet“ beleuchtet die Besonderheiten dieser Gartenmethode. Es gliedert sich in drei Hauptteile: Hochbeete im Garten, Planen und Bauen, Pflanzen und Pflegen.
Hochbeete im Garten: Die Vorteile und Vielseitigkeit entdecken
Ein Hochbeet bietet viele Vorteile: Es macht unabhängig vom gewachsenen Boden. Gemüse, Kräuter, Blumen und kleine Sträucher gedeihen überall. Man muss sich nicht bücken. Hochbeete eignen sich vielseitig für die Gartengestaltung, etwa als Raumteiler. Schon im Mittelalter nutzte man Hügelbeete. Die geneigte Oberfläche lässt die Sonne im Frühling steiler einstrahlen, was den Boden schneller erwärmt. Ein Hochbeet ist eine Intensivkultur, die wenig Zeit für Unkrautjäten, Schneckenbekämpfung und Bodenverbesserung erfordert. Der Ertrag übertrifft den eines normalen Gemüsegartens deutlich. Kullmann erklärt, wie nährstoffreiche Erde dies ermöglicht. Im Hochbeet treten weniger Probleme mit Schnecken, Unkraut, Wühlmäusen, Pilzkrankheiten und Schädlingen auf. Die Anbausaison beginnt zwei Wochen früher als im Garten. Kullmann zeigt, worauf man bei der Standortwahl achten muss. Hochbeete lassen sich aus Holz, Stein, Ziegel, Metall oder Kunststoff bauen. Der Autor erläutert die Vor- und Nachteile der Materialien.


„Gärtnern mit dem Hochbeet“ Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Planung und Bau
Dieser Abschnitt bietet klare Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Er informiert über den besten Bauzeitpunkt und geeignete Füllmaterialien. Soll man selbst bauen, einen Bausatz nutzen oder einen Profi engagieren? Welche Ergänzungen sind sinnvoll? Rank- und Stützgerüste, Tunnel- oder Frühbeetkästen verwandeln das Hochbeet in ein Mini-Gewächshaus. Der Standort ist entscheidend: Sonne oder Schatten? Pflanzen gedeihen, wenn sie die richtigen Bedingungen erhalten. Daher sollte man die Standortfrage mit der Frage „Was möchte ich anbauen? “ klären. Soll das Hochbeet im Frühling oder Herbst entstehen? Der Abschnitt listet Vor- und Nachteile von Bausätzen und Eigenbau auf und nennt die benötigte Werkzeugausstattung. Er vergleicht die Eigenschaften der Baumaterialien.
Pflanzen und Pflegen im Hochbeet: Expertenrat für eine reiche Ernte mit dem Hochbeet“
Der letzte Teil liefert wichtige Informationen zu Gemüse, Salaten, Kräutern und Obst: Welche Sorten sind empfehlenswert? Wie sät, pflanzt, gießt und düngt man am besten? Was tun bei Krankheiten und Schädlingen? Interessant sind die Anbaupläne für drei verschiedene Gemüsebeete. Hochwertige Werkzeuge lohnen sich langfristig. Zur Grundausstattung gehören: Handschaufel, Blumengabel, Handharke, Handrechen, Messer, Gartenschere, Gießkanne oder Schlauch und Handschuhe. Ein Überblick zeigt, was Pflanzen wirklich brauchen: Gießen, Düngen und Pflegen. Der Arbeitskalender ist besonders für Anfänger ein wertvoller Leitfaden. Kullmann zeigt, welche Pflanzen im Hochbeet besonders gut gedeihen und reiche Ernten versprechen.
Fazit/Kritik „Gärtnern mit dem Hochbeet“
Letztes Jahr integrierten wir ein Hochbeet als Bausatz in unseren Garten. Glücklicherweise machten wir keine größeren Fehler beim Aufbau. „Gärtnern mit dem Hochbeet“ erklärt verständlich, welche Entscheidungen man vor der Aussaat treffen muss, um die gewünschte Ernte zu erzielen. Das Buch ist eine große Hilfe und motiviert, neue Wege zu gehen. Besonders das Kapitel „Naschobst im Hochbeet“ gefällt mir. Beerensträucher, Erdbeeren, Ringelblumen, Tagetes, Kräuter und Kapuzinerkresse teilen sich diesmal unser Hochbeet mit Cocktailtomaten. Das Buch ist ideal für alle, die mit einem Hochbeet gärtnern möchten.
Bibliographie „Gärtnern mit dem Hochbeet“

Erscheinungsdatum: 17.01.2026
ISBN: 978-3-7589-0189-8
144 Seiten
GRÄFE UND UNZER VERLAG GmbH


