Bestseller „Das Feld“ von Robert Seethaler

Bücherblog Romane

2. Zum Inhalt

In diesem Roman entwirft uns Robert Seethaler das Porträt einer kleinen Stadt und deren verstorbenen Bewohner. Paulstadt hat einen alten Friedhof, der das Feld genannt wird. Jeden Tag kommt ein alter Mann und setzt sich immer auf die gleiche Bank. Er glaubt, die Toten sprechen zu hören.

Robert Seethaler gibt durch die Stimme dieses alten Mannes, des auktorialen Erzählers, Einblick in das Schicksal von dreißig Menschen.

Was ist Leben? Was ist der Tod? Was ist Sterben? Was bleibt von einem Individuum übrig?

Der Erzähler, später erfahren wir, dass sein Name Harry Stevens ist, hört die Toten reden. Worüber sprechen sie?

Der Autor erzählt keine vollständigen Schicksale. Es handeln sich eher um einen Episodenroman, der uns Momentaufnahmen eines Lebens aufzeigt, die für diesen Menschen eine Bedeutung hatten.

Teilweise sind einige Leben miteinander verwoben. Einige hatten Erinnerungen mit dem Hotel „Schwarzer Bock“:

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„Serverland“ von Josefine Rieks

2. Zum Inhalt

Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Die Idee einer Zukunft ohne Internet fand ich interessant – sowohl politisch, als auch gesellschaftlich und philosophisch.

Josefine Rieks hat diese Idee in „Serverland“ verwendet. Zusammen mit anderen Jugendlichen versucht Reiner, das Internet wiederherzustellen. Das Lesen von alten Facebook Accounts und ihren Posts wird zu deren Lieblingsbeschäftigung.

Der Roman spielt in den Niederlanden und in Deutschland gegen Ende des Jahrhunderts.

Wir erfahren viel über Laptops und PC’s und warum Apple Geräte besser und manchmal schlechter als andere Computer sind. Reiner ist ein technischer Nerd.

Für die Grundidee gebe ich 5 Punkte.

Die erste Frage, die ich mir beim Lesen stellte: Wie hat die Autorin das Setting entworfen? In 60 Jahren hat sich ja doch viel verändert!
Ich empfand keine Veränderung zur heutigen Zeit! Es werden Markennamen genannt, die wir heute auch kennen!
Wenn ich mir heute Tatsachenfilme aus den 50er Jahren anschaue, finde ich, dass sich sehr viel verändert hat.
Marken ändern sich, Techniken entwickeln sich weiter. Wenn es kein Internet gibt, wie verwenden die Menschen stattdessen die Zeit. Womit trösten sie sich?

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