ZUM INHALT „Befreit“ von Ina Kloppmann

„Befreit“ von Ina Kloppman ist die Geschichte eines zerplatzten Traumes. Eine Geschichte, die dich von Beginn an, festhält und in ihren Bann zieht. Linda ist ein „Landei“. Als sie in die Großstadt kommt, ist sie sich deren Gefahren, gar nicht bewusst. Sie lernt einen „Traumprinzen“ kennen, der ein krankhafter Kontrollfreak ist. Linda braucht einige Zeit, um wirklich zu verinnerlichen, dass in diesem „Traumprinzen“ eine brutale Bestie lauert. Robin ist kein Kontrollfreak, wie wir ihn aus „Shades of Grey“ kennen. Robin ist brutal, egozentrisch und nicht zur Liebe fähig. Er liebt Linda nicht – er besitzt sie.

Ina Kloppmann zeigt im ersten Band der Reihe „Short Storys to go“, wie ein naives Mädchen ihren Traum von der großen Liebe unbedingt aufrecht erhalten will. Linda verdrängt alle Anzeichen, solange bis sie in Lebensgefahr gerät.

Obwohl der Leser wahrscheinlich schneller als das Opfer Linda erkennt, was für ein Monster Robin ist, hat der Kurzkrimi einen hohen Spannungsbogen. Wie erwartet kommt es zum High Noon.

5/5 Punkten

SPRACHLICHE GESTALTUNG

Ina Kloppmann reichen in „Befreit“ knapp 50 Seiten, um Lindas Geschichte zu erzählen. Das ist ihr sehr gut gelungen, weil die Phantasie des Lesers mitarbeitet. Die Autorin verzichtet z. T. auf detaillierte Ausführungen oder Schilderungen, sondern gibt dem Leser Keywords oder Andeutungen. Diese Keywords sind so gut gewählt, dass sie beim Leser bewirken, dass er die Leerstellen mit Inhalt füllt. Oft ist die Wirkung brutaler als bei ausführlicher Schilderung.

5/5 Punkten

COVER UND ÄUSSERE ERSCHEINUNG

Das Cover ist so, wie wir es von Ina Kloppmann kennen. Ein roter Blutfleck in den der Titel BEFREIT und der Name etwas kleiner in weiß gestempelt wurde. Das gefällt mir sehr gut!

5/5 Punkten

FAZIT

Ina Kloppmann hat auch in diesem Kurzkrimi wieder einmal ein brisantes Thema aufgegriffen, das in der Realität von der Wunschvorstellung in „Shades of Grey“ abweicht.

Der Text berührt mich und ich denke, es geht anderen Lesern genau so. Schnell gelesen, hallt es noch lange nach.

Ich habe gehört, die Kurzgeschichte komme aus Amerika uns sie war so gedacht, dass der Text beim Friseur oder  in der Wartezeit beim Arzt gelesen werden kann. Ich kann nur empfehlen, so eine kleine Geschichte als Langeweile-Killer immer dabei zu haben.

Leseempfehlung!

@Ina Kloppmann
Vielen Dank für das schöne Rezensionsexemplar!

Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.

Weitere Links zu Ina Kloppmann

Interview mit Ina Kloppmann

Rezension „Anders“

Rezension „Hassliebe

Krimis für Frauen (Ina Kloppmann)


Benutzerbild von Connie Ruoff

Connie Ruoff

Mein Name ist Connie Ruoff, ich bin 1960 geboren, habe Philosophie und Germanistik studiert. Damit mir zu Hause nicht langweilig wird, studiere ich"Bloggen professionell gemacht" in der Fernakademie. Ich lese alles, was ich finden kann.

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