Susan Carner Interviews

Liebe Susan,

vielen Dank, dass du uns heute ein wenig von dir und deinen Büchern erzählst und wir dich besser kennenlernen dürfen!


Ich sag danke, liebe Connie, dass ich die Möglichkeit bekomme, ein bisschen über meine Krimis und mich zu erzählen. Für eine Selfpublisherin eine großartige Plattform. Ich hab mich total über deine Anfrage gefreut, weil ich deine doch sehr persönlichen Interviews gerne lese. Und jetzt bin ich eingeladen …😊 Wahnsinn!!! 


 

 

Susan, ich habe zwei Bücher von dir gelesen und rezensiert: „Die Mallorquinische Leiche“ und „Der Tiergartenmörder“. Ein Urlaubskrimi und ein hochaktueller Krimi, den man durchaus als sozialkritisch bezeichnen kann. Erzähl uns doch etwas über deinen Debütroman, den ich noch nicht kenne.

Mein Debütkrimi war „Mord am Campus“. Ich bin eines Morgens im August 2016 nach einer USA Reise mit dem Plot im Kopf aufgewacht und das war´s. Ich musste ihn nur mehr runterschreiben, wie wenn du einen Film erzählst. Ich weiß bis heute nicht, warum ich diesen Einfall hatte, aber ja … so passiert´s im Leben.

Krimi Susan CarnerVielleicht lag´s daran, dass sich die ganze Reise über das Gefühl verstärkt hat, dass Donald Trump – in den USA lief grad der Wahlkampf zwischen Hillary Clinton und Donald Trump – die Wahl zum US-Präsidenten gewinnen würde, obwohl mich jeder für diesen Gedanken für verrückt erklärt hatte. Aber ich war mir sicher, weil die USA erstens für eine Frau an der Spitze noch nicht bereit waren bzw. sind und Hillary, so sehr ich sie schätze, zu sehr wie eine Politikerin rübergekommen ist. Im Gegensatz zu Trump mit seinen stupiden „Sperrt sie ein“ Rufen und dem „Make America Great Again“. Das haben sich die Menschen gemerkt.

Ja, und da ist mir eben eine kleine Geschichte eingefallen, eine Art politisches/gesellschaftliches Sittenbild der USA. Ein demokratischer Senatsanwärter, Ben Warden, wird des Mordes an seinem früheren Harvard-Professor angeklagt – von einem republikanischen Staatsanwalt, der mit dem berühmten und einer altehrwürdigen Familie entstammenden Warden noch ein Hühnchen zu rupfen hatte. Es geht in dem Buch weniger um die Suche nach dem wahren Mörder, denn der aufmerksame Leser wird ziemlich bald erraten, wer der Mörder ist, sondern mehr um die Machenschaften der Staatsanwaltschaft und der persönlichen Befindlichkeiten. Welche Rolle spielt zum Beispiel der afroamerikanische Detective John Monroe? 

Die Hälfte des Buches nimmt ein dramatischer Gerichtsprozess ein, in dessen Verlauf der Leser mit den Angeklagten bangt und hofft, sich aber nie sicher sein kann, wie der Prozess schlussendlich ausgeht. Mitangeklagt wird nämlich auch Lilly Warden, die Tochter des Beschuldigten, eine erklärte Hillary-Anhängerin, die ihrem Vater immer wieder vor Augen führt, warum Trump die Wahl gewinnen wird. Die kluge Lilly bringt ziemlich viele Argumente auf den Punkt, die später, nach der Wahlschlappe, von Hillary in einem Buch verarbeitet worden sind. 

Du siehst also, liebe Connie, Politik war schon immer ein Thema, das mich brennend interessiert hat …😉 Ich denke, die Geschichte würde dir gefallen. Besonders stolz war ich auf meine erste Rezension, gleich nach der Veröffentlichung am 21.12.2016 bei Amazon, als ein mir völlig Unbekanngsaufbau und die Thematik begeistert. Und mich seine Rezi. Für das erste Buch bei der ersten Rezi gleich 5 Sterne 😊


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