Heinz Ehrhardt verschmitzt

Abonniere unseren Newsletter!
Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest

Hinter eines Baumes Rinde …

Heute möchte ich euch keine Rezension zu einem neuen oder alten Buch vorstellen, sondern über einen launigen Abend berichten.

Im Rahmen der Burgfestspiele Wiesbaden und in Kooperation mit dem HEIMATVEREIN SONNENBERG e.V., hatten wir die Freude Patrick L. Schmitz als „Heinz Erhardt verschmitzt“ zu erleben.

Unsere Freundin Sonja hatte beschlossen, ihren Geburtstag mit „Heinz Erhardt verschmitzt“ zu verbringen und brachte die Gäste, nämlich uns alle, gleich mit. Kurz vor der Veranstaltung noch in einen Regenguss gekommen, war ich ziemlich ramponiert, aber auch außerordentlich gespannt.

Wer kennt Heinz Ehrhardt nicht? Alle, die älter als 30 sind, kennen ihn bestimmt! Sei es aus alten Filmen, wie „Immer diese Radfahrer!“ Oder „Drei Mann in einem Boot“, Liedern, wie „Fährt der alte Lord fort“ oder Gedichten, wie „Die Made“ oder „Wie die Zitronen sauer wurden“.

Heinz Ehrhardt! ein Genie der Sprache. Wer traut sich, den zu kopieren oder darzustellen? Ich hatte so meine Zweifel! Und dann kam Patrick L. Schmitz, der gemütlich begann, die Zuschauer auf seine Seite zu ziehen und von Minute zu Minute vollendete sich die Metamorphose: aus Patrick L. Schmitz war Heinz Erhardt geworden, inklusive Gestik, Mimik und Intonation.

Das Publikum war toll

Und an dieser Stelle: Ein großes Lob für das Sonnenberger Publikum, das bewies, dass nicht nur Patrick L. Schmitz auf der Bühne das Repertoire Heinz Erhardts drauf hatte, sondern auch die Zuschauer vor der Bühne.

Patrick L. Schmitz überzeugte nicht nur durch seine Rezitation, sondern er ließ auch seine Musicalausbildung raus auf die Bühne. Man hätte es ihm auf den ersten Blick nicht zugetraut, aber er tänzelte und sprang akrobatisch durchs Programm. Der Künstler reagiert sensibel auf jede Aktion des Publikums und bezog es, wann immer möglich ein. Das war der Beginn eines schönes Geburtstagsabends.

Nach reißendem Beifall verschenkte Patrick L. Schmitz noch einem kleinen Mädchen eine seiner Moderationskarten, die während der Veranstaltung ein Bild für ihn malte. Sehr sympathisch!

Und danach ging es zum Italiener, weiterfeiern. Aber darüber wird geschwiegen!

Liebe Sonja, lieber Patrick Schmitz, Vielen Dank für den schönen Abend!


Weiter zu

Mädelsabend auf Burg Schwarzenstein

Ingrid Noll liest aus „Goldschatz“

Ach du Shrek!

Schreibe einen Kommentar

More to explorer

Zur Sache Mädels Ina Kloppmann

„Zur Sache Mädels“ Ina Kloppmann

Meistens kommt es anders, als man denkt, hofft oder glaubt … Zum Inhalt »Zur Sache Mädels« »Zur Sache Mädels« ist ein gesellschaftskritischer

Eugen Ruge Metropol Titelbild

„Metropol“ Eugen Ruge

»Metropol« von Eugen Ruge (Rezension) Josef Stalin, Lion Feuchtwanger und Lotte Germaine oder Es gibt in Moskau keine Hunde mehr. Zum Inhalt

Grand Hotel Abgrund Stuart Jeffries

„Grand Hotel Abgrund“ Stuart Jeffries

Grand Hotel Abgrund“ von Stuart Jeffries (Rezension) Von Walter Benjamin bis zu Jürgen Habermas „Ich habe ein theoretisches Denkmodell aufgestellt. Wie konnte

„Outer Space“ von Ryan Gebhart

2. Zum Inhalt Mit Derek hat Ryan Gebhart einen liebenswerten Teenager geschaffen, der von seinen Hormonen und Erektionen völlig überfordert ist und

Mädelsabend Anne Gesthuysen

„Mädelsabend“ Anne Gesthuysen

Was vom Tage übrig bleibt … Zum Inhalt – Rezension „Mädelsabend“ Anne Gesthuysen Anne Gesthuysen zeigt uns in „Mädelsabend“ nicht nur Vergangenes,

TeX Live: Installieren mit Windows

Karl-Heinz Zimmer TeX Live: Installieren mit Windows Dieser Artikel richtet sich an Windows-Anwender*innen. Beschrieben wird der einfachste Weg einer vollständigen Installation der

Bloggerei.de
Menü schließen