albie bright selfie
„Albie Bright - Ein Universum ist nicht genug“ Book Cover „Albie Bright - Ein Universum ist nicht genug“
Christopher Edge
Sonstiges
Thienemann
13.02.2018
E-Buchtext
240

1. Klappentext

Außergewöhnlich und abenteuerlich: Ein Kinderbuch, das man nicht vergisst. Für Kinder ab 10 Jahren.
Ob seine Mutter in einem Paralleluniversum noch am Leben ist? Die Idee klingt für Albie so verrückt, dass sie stimmen könnte. Mit einem Karton, einer vergammelten Banane und der Nachbarskatze macht er sich auf die Reise durch Zeit und Raum, um seine Mutter zu finden. Tatsächlich landet er in neuen Welten, die sich oft nur durch ein Detail von seiner Welt unterscheiden und dadurch für unvergessliche Erlebnisse sorgen. Nie hätte Albie gedacht, dass er sein eigenes Universum zunächst verlassen muss, um voller Trost und Hoffnung in seine Welt zurückkehren zu können.

2. Zum Inhalt

„Albie Bright – Ein Universum ist nicht genug“ von Christopher Edge ist faszinierend und auf jeden Fall anders, als ähnliche Bücher bei denen es um Verlust geht.

Ich möchte das Buch aus mehreren Blickpunkten betrachten:

Albie hat seine Mutter verloren und findet trotz des gemeinsamen Verlustes erstmal keinen Zugang zu seinem Vater. Also durch forscht er sein bisheriges Leben nach einer Lösung. Seinen Eltern haben diesen Namen, wegen Albert Einstein und Steven Hawking ausgesucht. Seine Eltern waren erfolgreiche Physiker und arbeiteten in Cern. Albie möchte in ein Paralleluniversum, um seine Mutter dort lebend wiederzufinden.

Und jetzt kommen wir zum zweiten Punkt.

Grundzüge der Quantentheorie – Wie spannend!

Schrödingers Katze ist ein Gedankenexperiment.
Vorab: Keine Katze wird hier gequält oder getötet.

Denkweise der Quantentheorie: Bei geschlossener Kiste ist die Katze zugleich tot und lebendig.

Der Teilchenbeschleuniger in Cern Homepage
Albis Eltern arbeiteten in Cern und Albie erzählt auch ein wenig über den Large-Hadron-Collider

Quantenverschränkung

Wir erfahren, dass in der Quantenphysik Vernunft nicht weiterhilft. Wir denken nicht mehr in präzisen Punkten, sondern in welchen Bereichen die wahrscheinlichen Möglichkeiten liegen.

Aber Albie erfährt, dass keine Welt perfekt ist. Wir Menschen müssen lernen damit umzugehen und das Beste daraus zu machen. Auch das ist ein Schritt, der zum Erwachsenwerden dazu gehört.

5/5 Punkten

3. Protagonisten

Albie ist ein cleverer Junge, sich der nach dem Tod seiner Mutter einsam und alleine fühlt. Er erweitert sein Wissen über Quantentheorie und bastelt einen „Schrödingers-Katze-Karton“ mit Ausstieg und der Funktion ein Alternativ-Universum zu betreten. Geniales Abenteuer!

Albie hat außer Hawkings Tod noch keinen wirklichen Verlust erlitten. Hawkings war sein Hamster. Nun ist die Vergänglichkeit in sein Leben gekommen. Sein Vater, der selbst unter diesem Verlust leidet, kann erstmal Albies Leere nicht füllen.

5/5 Punkten

4. Sprachliche Gestaltung

Christopher Edge erzählt aus Albies Perspektive. Die Kapitel haben eine angenehme Länge.

Der Autor versteht es, hervorragend Grundlagen der Quantentheorie so spielerisch in die Geschichte zu verpacken, dass man es unbemerkt dazulernt

5/5 Punkten

5. Cover und äußere Erscheinung

„Albie Bright – Ein Universum ist nicht genug“ von Christopher Edge hat als E-Buch Text 240 Seiten und ist am 13.02.2018 unter der ISBN 9783522610810 bei Thienemann Verlag im Genre Sonstiges erschienen.

Auf dem Cover sehen wir Albie.

Mehr über Christopher Edge

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5/5 Punkten

6. Fazit

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich fand es super, Quantentheorie, die unsere Zukunft mit Sicherheit begleiten wird, einzubauen.

Albies Eltern arbeiteten als Wissenschaftlicher in Cern. Da wo das Internet erfunden wurde! Das Paradies der Teilchenbeschleuniger, das vom Large Hadron Collider regiert wird. 27 km einer Versuchsstrecke, die bei Kollision die kleinsten Teilchen, die Quanten sammelt.

Auch die Grundsätze der Quantentheorie sind gut verpackt. Und wir staunen: Atome können zur identischen Zeit an zwei unterschiedlichen Orten sein. Krass! Diese Quantentheorie!

Natürlich macht diese ganze Wissenschaftsgequatsche keineswegs Albies großen Verlust ungeschehen. Die Unausweichlichkeit des Todes ist schwer zu begreifen und hinzunehmen. Dennoch erkennt Albie, wie voll mit Wundern unsere Welt ist, wenn man genau hinschaut. Er sieht, dass es immer Wolken am Himmel gibt. Vor allem fühlt er, dass er zusammen mit seinem Vater, die Lücke, die seine Mutter hinterlassen hat, zwar nicht schließen kann, aber Liebe hilft dabei, den Verlust zu bewältigen.

Ich würde das Buch jedem Jugendlichen empfehlen. Es ist spannend! Dramatisch! Aktuell! Und das Wissen wird erweitert.

@Thienemann-Esslinger @NetGalleyDE
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.

 

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