In welchen Zeiten leben wir?

Der Begriff der Zeit hat mich schon immer fasziniert! Was bedeutet es, Zeit zu haben? Kann Zeit verloren gehen? Aktuell frage ich mich, genau wie viele Mitmenschen auch, in welchen Zeiten leben wir?

Was bedeutet Zeit für mich?

Für meinen Mann und mich hat sich im letzten Jahr viel verändert. Der Krieg in der Ukraine und das Ausgeliefertsein an Putin, einem Alleinherrscher, der Stalin verehrt. Stalin bediente sich damals des Hungers, um die Ukraine zu zerbrechen. Putin nimmt heute die Kälte, den Winter zur Hilfe. Sind wir tatsächlich so ohnmächtig, oder traut sich nur niemand?

Und vor allem müssen wir uns ganz klar darüber sein: Die Ukraine verteidigt unsere westlichen Werte. Die Ukraine verteidigt die Demokratie. Und ich habe große Probleme, wenn ich manche jammern höre, wie schlecht es uns in Deutschland geht.

Ich möchte daran erinnern:

  • Wir werden bei Nacht nicht von Bomben oder Bombenalarm geweckt.
  • Wir haben keinen Krieg. Keiner von uns wird zu den Waffen gerufen. Keine Mobilmachung!
  • Wir haben Rechtssicherheit.
  • Unsere Wohnungen sind immer noch relativ warm und wenn nicht, können wir Hilfen beantragen. Ich behaupte nicht, dass es für viele Deutsche auch schwierige Zeiten sind. Aber nicht so schwierig wie für die Ukraine.
  • Wir haben zu essen.
  • Die meisten von uns haben ein Zuhause.

Vielleicht sollten wir dafür dankbar sein!

Für uns war das letzte Jahr eine Zeit der Reflexion. Wie werden wir unser Leben weiterführen? Wir haben keine Kinder, deswegen waren wir nie wirklich davon überzeugt, uns mit einem eigenen Häuschen niederzulassen. Aber inzwischen sehen wir es anders. Carpe Diem! Wir nutzen die Zeit. Wir haben das Haus unserer Oma übernommen und richten uns nun unser Zuhause mit Gerry und Moritz ein. Die Beiden haben das Haus schon voll in Beschlag genommen.

Ich bin 62 Jahre, mein Mann ist einige Jahre jünger als ich. Zeit bedeutet für mich, noch einige gute Jahre (bestimmt noch ganz viele) mit meinem Mann, Freunden und Familie glücklich zu verbringen. Und jedes einzelne Jahr ist mir viel wert! Wir haben aus dem Jahr 2022 uns das Motto zu Herzen genommen: Genieße jeden Augenblick und sei dankbar, wenn du ihn erleben darfst!

Wie geht es mit dem Blog weiter?

Das Jahr 2022 hat mich belastet. Mit Corona konnte ich ganz gut leben, aber wie ich schon erwähnt habe, dass Putin einen Angriffskrieg auf die Ukraine begann, hat mich fassungslos gemacht. Nein! Das ist so nicht richtig ausgedrückt! Es hat mich entsetzt und dass die ganze Welt nicht wirklich dagegen erfolgreich operieren kann, hat mich fassungslos gemacht. Es fiel mir schwer, diesen Umstand in mein Leben zu integrieren und damit einen normalen Tagesablauf zu gestalten.

Erst unser neues Zuhause hat mich aus dieser Starre geholt.  Ich werde also wieder mehr Beiträge auf dem Blog veröffentlichen.

Ich habe nun eine sehr schöne kleine Bibliothek, die gleichzeitig mein Arbeitszimmer ist. Es ist angenehm, inmitten von Büchern zu arbeiten.

Es geht um Bücher, Autoren, Self-Publisher. Es wird aber auch um Weiterbildung, Fortbildung, HTML, SEO, Medien und die Erfahrung damit, gehen.

Ansonsten gibt es wieder 3-4 Artikel monatlich auf dem Blog. Rezensionsexemplare nehme ich erst wieder ab Februar an.

Mein Studium Medieninformatik

Ein Haus, ein Blog und ein Studium wollen bedient werden. Außerdem haben wir zwei entzückende Kater! Im letzten halben Jahr habe ich gemerkt, dass ich auch gesundheitlich ein wenig zurückschalten muss.

Ich habe beschlossen, das Studium aufzugeben. Dafür habe ich eine Superalternative gefunden.

Was habe ich während der Umzugszeit gelesen?

Während der letzten Wochen habe ich ganz viel gelesen, aber hatte durch das Umzugschaos keine Ruhe zum Rezensieren. Mal sehen, welche Kritiken ich noch verfasse.

Gelesen und vor allem gehört habe ich:

„Kein Feuer kann brennen so heiß“ Ingrid Noll

„Noch mehr Abenteuer mit Ratte Prinz und Rapunzel“ Annette Paul

„Aquila“ Ursula Poznanski

„Selbs Justiz“ Bernhard Schlink

„Elf Minuten“ Paulo Coelho

„Der Sommer ohne Männer“ Siri Hustvedt

„Heidegger“ Lars Jäger

„Das Café der Existentialisten“

„Die drei Sonnen“ Cixin Lieu

„Small World“ Martin Suter

„Das Land der Anderen“ Leila Slimani

„Das Ende der Einsamkeit“ Benedikt Wells

Ich schreibe gerade die Rezension „Der Sommer ohne Männer“.

Elon Musk und Twitter

Ich bin jetzt auf Mastodon!

Und nun stellt sich mir die Frage: Wie gehe ich mit meinem Twitter Account um? Twittere ich einfach weiter, ohne mich von Elon Musk und seinem Umgang mit Donald Trump beeinflussen zu lassen, oder verlasse ich die Plattform und verzichte auf die Kommunikation mit vielen lieben Twitterlingen?

Ich werde euch auf dem Laufenden halten. Genießt die Weihnachtszeit! Passt gut aufeinander auf und bleibt gesund!

Herzlichst Connie Ruoff

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Connie Ruoff

Mein Name ist Connie Ruoff, ich bin 1960 geboren, habe Philosophie und Germanistik studiert. Damit mir zu Hause nicht langweilig wird, studiere ich"Bloggen professionell gemacht" in der Fernakademie. Ich lese alles, was ich finden kann.

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