plüschfoto Die geheime Drachenschule

2. ZUM INHALT “Die geheime Drachenschule”

Henry McGregor ist ein ganz normaler englischer Junge, der gerne Fußball spielt und die besten Chancen hat, Torschützenkönig zu werden. Im letzten Spiel bekommt er einen Tipp, in welche Torecke er schießen soll. Er glaubt, der Fremde sei ein Talentsucher, der nach guten Spielern sucht. Aber das war er nicht! Es war um so viel besser!

Der Fremde mit den roten Flammen auf seiner dunklen Jacke wartete zuhause schon auf ihn. Der Fremde war sein Cousin Charles und sollte ihn nach Sieben Feuer in die Wolkenburg holen. Henry hatte schon viele Geschichten und Gerüchte darüber gehört. Auch sein Großvater hatte ihm, als er klein war, viel davon erzählt. Aber jetzt war er schon viel großer und glaubte nicht mehr daran. Und doch sollte er in der Wolkenburg zur Schule gehen. Das war unglaublich: Er sollte Drachenreiter werden. Jeder vernünftige Mensch weiß doch, dass es keine Drachen – zumindest nicht mehr – gibt.

Zum Glück war er nicht allein. Es gab noch weitere neue Schüler. Zusammen mit Arthur, Edward, Chloé, Timothy und Lucy flog er mit einem Wasserflugzeug auf eine unbekannte Insel. Die zwei Mädchen und die vier Jungs konnten es kaum erwarten.

Das war ganz schön aufregend. Er kannte die anderen noch gar nicht. Zuhause war er der Kapitän der Fußballmannschaft gewesen. Ob er hier auch Freunde finden würde? Und wie war das mit den Drachen, die es doch gar nicht gibt? Aber er hatte sich geirrt. Die Geschichten seines Großvaters waren alle wahr. Diese Riesenfelsbrocken, die da auf dem Acker lagen, entpuppten sich als riesige – unheimlich riesige Drachen.

Na, das war eine Herausforderung, die ganz nach Henrys Geschmack war. Das könnte Spaß machen!

Aber das war alles gar nicht so einfach! Sein Drache war ziemlich mürrisch und sprach kein Wort zu ihm. Die anderen Schüler hatten schnell ein Band zu ihren Drachen geknüpft. Wird es Henry gelingen, den Drachen zu erobern?

„Zäh! Tollkühn! Dickköpfig! Der Drache musste zugeben, dass Henry all das hatte, was einen guten Reiter ausmacht. Er seufzte. Ihm ging der Junge jetzt schon auf die Nerven.“

Werden Henry und sein Drache eine Bindung aufbauen?
Es geht um Freundschaft, Zusammenhalt, Vertrauen und Durchhaltevermögen.

5/5 Punkten

3. SPRACHLICHE GESTALTUNG

Ich habe „Die geheime Drachenschule“ an einem Tag runtergelesen. Es ist so liebevoll gestaltet und geschrieben, dass es mir, obwohl ich einige Jahre älter als die Zielgruppe bin, sehr viel Freude machte. Besonders der griesgrämige Drache machte mir Spaß.

Die Sprache ist flüssig und gut verständlich. Die Kapitel haben eine angenehme Länge.

„Die kleine Drachenkunde“ von William Mayweed in der Mitte des Buches, ist sehr anschaulich und man kann sich die unterschiedlichen Drachen gut vorstellen. Das ist sehr hilfreich, falls du einem Drachen begegnest, kannst du nachschauen, was für ein Wesen und welche besondere Fähigkeiten er hat. Sehr gut!

5/5 Punkten

4. COVER UND ÄUSSERE ERSCHEINUNG

„Die geheime Drachenschule“ von Emily Skye, illustriert von Pascal Nöldner, hat 210 Seiten, einen Festen Einband und ist am 31.08.2018 unter der ISBN 9783257070217 bei bei Baumhaus im Genre: Kinderbuch erschienen.

Pascal Nöldner hat das Buch mit witzigen Schwarz-Weiß-Zeichnungen liebevoll illustriert.

5/5 Punkten

5. WER IST EMILY SKYE?

Hinter dem Pseudonym  Emily Skye verbirgt sich das Lektorat vom Baumhaus Verlag. Gemeinsam haben sie sich  DIE GEHEIME DRACHENSCHULE ausgedacht und beschlossen, einmal selbst in die Rolle von Autor/innen zu schlüpfen. Nach Band 1 schreiben sie nun hoch motiviert an der Fortsetzung.   Darauf freue ich mich sehr. Der erste Teil hat viel Spaß gemacht.

6. FAZIT

„Die geheime Drachenschule“ von Emily Skye ist ein zauberhaftes Kinderbuch, das auch Erwachsenen Freude macht. Es behandelt Probleme, die Kinder in diesem Alter kennen.

Henry kommt in eine fremde Schule und muss viele neue Kinder kennenlernen und Freunde finden. Das ist gar nicht so einfach. Henry versteht sich nicht mit allen gleich gut. Er muss lernen, damit umzugehen.

„Wenn wir zusammenhalten und zusammenarbeiten, erreichen wir mehr.“ Das ist eine schöne Botschaft.

Der griesgrämige Drache namens „Happy“ ist ausdrucksstark.

Vor allem, wenn Happy motzt: „Ich bin zu alt dazu.“

Der mürrische Grind ist so niedlich.

Henrys Familie hat ein Motto „Die McBains geben niemals auf“. Er braucht viel Durchhaltevermögen, Henry merkt bald, dass er alleine das Abenteuer nicht bestehen kann. Es gefällt mir, wie Henry langsam Vertrauen zu seinen neuen Freunden fasst. Henry ist ein Junge mit dem man gerne befreundet wäre.

@Bastei Lübbe vielen Dank für dieses schöne Rezensionsexemplar.

Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.


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