„Frost & Payne – Die Bibliothek des Apothekers“ von Luzia Pfyl

1. Klappentext


Ein misstrauischer Inspektor von Scotland Yard beschattet Frost und Payne rund um die Uhr, als sie von Dr. Neville den Auftrag bekommen, die verschollene Bibliothek eines Alchemisten zu finden. Die rätselha
fte Spur führt nach York und weiter bis Tief ins Herz des Kohlegebietes. Doch Frost und Payne sind nicht die einzigen, die hinter den Büchern her sind. Cecilia ist zu ihren Eltern aufs Land gefahren, wo sie zur Freude ihrer Mutter die Bekanntschaft des Abenteurers Nathan Cosgrove macht. Michael Cho sieht sich indessen einer neuen Bedrohung gegenüber. War sein Vater wirklich ein Verräter? Dies ist der dritte Band der neuen Steampunk-Serie „Frost & Payne“. Da die Reihe aufeinander aufbaut, empfehlen wir, mit dem Auftaktroman, „Die Schlüsselmacherin“, zu beginnen. Weitere Informationen zur Serie: http://www.facebook.com/FrostPayne.Books http://www.greenlight-press.de

 

 

 

 2. Steampunk


Die Bewegung begann in den 80er Jahren. Basis ist das idealisiert wiedergegebene viktorianische Zeitalter. Es wird ein Szenario entworfen, wie die Sicht auf die Zukunft gewesen sein könnte. Steampunk gehört in den Bereich des Retro-Futurismus. Näheres könnt ihr bei Wikipedia nachlesen. Häufige Elemente des Steampunks sind dampf- und zahnradgetriebene Mechanik, viktorianische Kleidung und ein viktorianisches Werte-Modell und Abenteuerromantik. Luftschiffe gehören natürlich dazu. Literarische Vorgänger waren Jules Verne und H. G. Wells.
 

3. Zum Inhalt


Den dritten Band empfand als Highlight. Das war Action pur! Zwei Helden, die beide eine ominöse Vergangenheit haben.
Im Focus dieses Bandes stehen Cecilia Payne und eine verschollene Bibliothek. Und der Fall der mechanischen Kinder wurde auch noch nicht gelöst. Durch die zusätzlichen Handlungsstränge ist das Buch lebendig und spannend. 

Und natürlich wieder der Cliffhanger. Hurra! Wie sollte ich auch schlafen können, wenn ich wüsste, wie es weitergeht.

5/5 Punkten

 

4. Protagonisten

Frost möchte einem alten Freund helfen. Das ruft mal wieder die Abenteuerin in Frost hervor.
Payne zeigt sich als selbstloser Retter.
Cecilia Payne ist eine sehr selbstbewusste und fortschrittliche Frau. Ihre Tochter Annabella wird vermisst. Das Verhältnis zu ihrem Mann ist problematisch. 
Die Charaktere haben sich super weiterentwickelt.

5/5 Punkten

 

5. Sprachliche Gestaltung


Der Schreibstil gefällt mir. Die Autorin hat sich von Band zu Band gesteigert und hat einen souveränen Schreibstil entwickelt, der sich gut lesen und einen dabei lächeln lässt.

5/5 Punkten

 

6. Cover und äußere Erscheinung


„Frost & Payne – Die Bibliothek des Apothekers“ von Luzia Pfyl ist als E-Buch Text am 15.11.2016 unter der ISBN 9783958342323 bei Greenlight Press im Genre Science-Fiction erschienen.
Das Cover zeigt eine Bibliothek. Davor ist der Metallhelm einer Rüstung in unterschiedlichen Gold- und Eisentönen abgebildet. Sehr geheimnisvoll!

5/5 Punkten

 

7. Fazit


Luzia Pfyl hat die Verbindung zum Leser gefunden. Sie weiß ihn mitzunehmen und zu begeistern. Obwohl die einzelnen Bücher nahtlos ineinander übergehen, wird ein Teil der Aufgabe gelöst. Aber es bleiben immer noch genügend Fragen für einen Cliffhanger offen. 

Begebt euch mit Frost und Payne ins Steampunk-Universum! Klare Leseempfehlung!

@Luzia Pfyl
Vielen Dank für das sehr schöne Rezensionsexemplar. Die Leserunde hat mir viel Spaß gemacht.

Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.         

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