Sebahat Isik

Liebe Sebahat,

vielen Dank, dass du uns heute ein wenig von dir und deinen Büchern erzählst und wir dich besser kennenlernen dürfen!

 

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  1. Ich weiß, dass du in der Türkei geboren wurdest, mit fünf Jahren in die Schweiz ausgewandert bist und deine Mutter eine besondere Gabe des Geschichtenerzählens hatte. Wieviel Einfluss hatten die beiden Kulturen in denen du aufgewachsen bist, auf deinen Entschluss zu schreiben?

Die beiden Kulturen sind eine Bereicherung für mein Schreiben, sie verbinden Orient und Europa und haben vielleicht einen Einfluss beim dichten von mystischen Geschichten aber sie haben keinen Einfluss auf meinen Entschluss zu Schreiben.

Mein Entschluss zu schreiben ist aus einer Leidenschaft zum geschriebenen Wort entstanden.

Und ich habe ein Faible für Namen. Hat der Name Sebahat eine Bedeutung?

Mein Vorname Sebahat kommt vom arabischen und bedeutet Morgen was sich mit meinem Nachnamen gut verträgt welcher Licht bedeutet… ins Deutsche übersetzt bedeutet mein Name Morgenlicht

 

  1. Letztes Jahr, also 2016, hast du deinen Debütroman „Tausendturm – Die Rückkehr der Hexenfürsten“ veröffentlicht? Hast du davor schon geschrieben? Und warum hat dich diese Idee so gepackt, dass du diese Idee zu einem Buch hast werden lassen?

Ich schreibe schon seit meinem fünfzehnten Lebensjahr. Zuerst habe ich

tausendturm Tagebücher geschrieben, dann Kurzgeschichten und als meine Mutter im 2011 starb, da habe ich entschlossen einen Roman zu schreiben. Die 

 

Idee für Tausendturm spukte aber schon seit 2005 im meinem Kopf herum, ich hatte 16 Seiten geschrieben und dann das Manuskript beiseitegelegt…Im Laufe der Jahre habe ich die Geschichte zu Ende gedacht und im 2016 endlich geschrieben…Die Idee zu Tausendturm ist aus Liebe zu Märchen entstanden die mich schon mein ganzes Leben lang faszinieren. Ursprünglich begann die Geschichte aber mit den Feen an, sie sollten die Hauptprotagonisten werden, doch die Geschichte änderte je länger ich daran arbeitete und die Hexen nahmen Oberhand.

 

 

 

  1. „Tausendturm“ ist als vierbändige Reihe geplant. Kannst du uns schon ein wenig darüber erzählen? Woran arbeitest du zur Zeit?

Momentan arbeite ich an Band 2. Geplant ist das zweite Buch noch in diesem Jahr zu veröffentlichen. Ich habe aber noch keinen geeigneten Verlag. Mal sehen was sich ergibt.

 

 

  1. Ich habe vor kurzer Zeit dein Buch rezensiert. Ich fand deine Charaktere sehr liebevoll gezeichnet. Vor allem in jedem Charakter steckt auch etwas Gutes. Das Buch geht um Liebe, Freundschaft, Loyalität, Rivalität unter Geschwistern und gebrochene Versprechen.Warum gerade diese Themen?

Diese Themen habe ich nicht bewusst ausgesucht, die Geschichte nahm einfach ihren Lauf und irgendwann als ich die Geschichte schon zu Ende geschrieben habe, wurden mir die Themen bewusst…Es sind Themen die im Laufe des Lebens jeden heimsuchen können…auch ich finde mich in einigen der Themen wieder…

 

 

  1. Warum schreibst du?

Ich habe einen Alltag wie die meisten Menschen heutzutage ich stehe früh auf, fahre ins Büro, arbeite den ganzen Tag und wenn ich am Abend nach Hause komme, dann schreibe ich Geschichten. Es ist eine Art Flucht in eine andere Welt…es macht mich glücklich…und wenn ich nicht schreibe, werde ich unzufrieden und unglücklich, es fühlt sich an, als ob etwas Grundlegendes, Wichtiges in meinem Leben fehlen würde…ich fühle mich unvollständig.

 

  1. Wie gehst du beim Schreiben vor? Planst du vor dem eigentlichen Schreiben, den Roman durch bzw. plottest du zuerst, oder schreibst du eher nach Gefühl?

Ich schreibe eher nach Gefühl…Ich setzte mich hin und es ist als ob sich vor meinen Augen ein Film abspielt, die Buchstaben fallen förmlich von meinen Wimpern auf das Blatt…

 

  1. Ich weiß, dass du mit deinem Lektorat nicht zufrieden warst, welchen Rat würdest du zur Auswahl des Lektorates geben. Was sollte man abklären? Was darf auf keinen Fall sein?

Auf jeden Fall besser recherchieren als ich es getan habe! Zum Beispiel sich Rat holen bei Autorenforen oder Autorenverbänden, bevor man sich für ein Lektorat entscheidet.

 

  1. Hast du ein schreibendes Vorbild?

J.K. Rowling

 

  1. Und jetzt die wichtigste aller Fragen: Was ist dein aktuelles Projekt? Was möchtest du uns darüber erzählen? Ich will alles wissen! Hihi

Ich arbeite an Band zwei von Tausendturm. Etwas kleines kann ich schon mal verraten…Die Menschen haben alles verloren. Sie sind auf der Flucht vor den Hexenfürsten und die Welt in Dunkelheit gehüllt… mal sehen ob sie es schaffen, ihren Kopf aus dieser Schlinge zu ziehen…

…Und  paralell arbeite ich an einer Biografie…

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  1. Was liest du selbst gerne?

Momentan lese ich die Geisha von Arthur Golden.

Ich lese aber auch Bücher von Georg R.R. Martin…Donna Tartt oder J.K. Rowling…

Da bin ich offen und bevorzuge keine konkrete Richtung…

 

  1. Findest du, dass Autoren einen gesellschaftlichen Auftrag haben, wenn ja, welche Botschaft möchtest du weitergeben?

Ich denke es kommt auf den Autor und Genre an.

Bei Kinderbüchern schon, da es um Erziehung und Werte geht und wenn ich an die Bücher von Stephen King denke, dann eher nicht…

Meine Bücher enthalten die Botschaft, dass im Leben nichts so bleibt wie es ist. Schlimmstenfalls kann die Welt heute in Ordnung sein und Morgen auf dem Kopf stehen.

 

Liebe Sebi, vielen Dank für Deine Geduld! Das waren meine Fragen. Möchtest Du noch einige Worte an deine Leserschaft richten?

Ich möchte mich für die vielen Feedbacks herzlich bedanken.

 

 

Vielen Dank für deine Bereitschaft Connies Schreibblogg, einige Fragen zu beantworten.

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