Sciencefiction

„Zwei Königinnen“ von Magret Kindermann

„Zwei Königinnen“ Margret Kindermann (Rezension)

2. Zum Inhalt

„Zwei Königinnen“ von Margret Kindermann hat mich sofort gefangen genommen. Der Plot ist simpel. Beim Teleportieren geschieht ein Fehler und mich gibt es einmal am „Zielort“ und einmal am „Abreiseort“. Wer ist das Original? Und dann beginnt ein hoch intelligentes und brisantes Kammerspiel.

Die einmalige Entität Elin ist die Protagonistin oder ist Paula, die zweite Elin? Beide sind die Helden und gleichzeitig stehen sie wechselseitig als Bösewichte bereit.

Margret Kindermann zeigt eine große Empathie und beschreibt den inneren Konflikt derart realistisch, dass man selbst das Dilemma empfindet.

Ab dem Moment, als sich das Individuum verdoppelt, beginnen die beiden sich unterschiedlich zu entwickeln. Aber sie greifen beide auf dieselben Erfahrungen und Erinnerungen zurück. Sie individualisieren sich.

Elin fühlt sich von Paula verdrängt, hat Angst, Ben und ihre Tochter zu verlieren.

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