„Autonom“ von Annalee Newitz

„Autonom“ Book Cover „Autonom“
Annalee Newitz
Science-Fiction
Fischer Tor
23.05.2018
Flexibler Einband
352

1. Klappentext

"Autonom" ist für Biotechnologie und künstliche Intelligenz das, was ›Neuromancer‹ für das Internet war.‘ Neal Stephenson Zacuity ist eine neue Droge, der ganz heiße Scheiß. Wenn man sie nimmt, wird die Arbeit zu einer wahren Freude. Die Nebenwirkung: Man will nicht mehr aufhören zu arbeiten. Man arbeitet sich wortwörtlich zu Tode. Jack ist eine Patentpiratin, die Medikamente der Pharmaunternehmen kopiert und auf dem Schwarzmarkt verkauft, auch Zacuity. Als die ersten Opfer auftauchen, gibt man ihr die Schuld. Doch Jack ist sich sicher, dass nicht ihre Kopien, sondern schon das ursprüngliche Präparat zu Suchterscheinungen und massiven gesundheitlichen Schäden führt. Sie nimmt Kontakt zu einigen alten Bekannten auf, idealistischen Pharmaforschern, mit denen sie studiert hat, und gemeinsam machen sie sich an die weitere Erforschung des Medikaments. Doch die Zeit wird knapp: Denn inzwischen wird sie von dem Pharmakonzern Zaxy als Terroristin gejagt. Ein Agent der IPC (International Property Coalition) hat sich mit einem Kampfroboter an ihre Fersen geheftet. Stück für Stück rekonstruieren die beiden das Netzwerk, in dem sich Jack bewegt. Die Schlinge zieht sich langsam zu … ‚Autonom‘ von Annalee Newitz ist harte Science Fiction über die Welt in hundert Jahren. Für alle Leser von William Gibson, Cory Doctorow, Neal Stephenson und Andy Weir.  

Rezension „Autonom“ von Annalee Newitz

2. Zum Inhalt von „Autonom“

Der Klappentext hat mich sofort angezogen. Dystopie oder Utopie? Wie schaut die Welt in hundert Jahren aus? Wer hat das Sagen? Wie hat sich die Gesellschaft entwickelt? Sind wir vom Fortschritt überfahren worden?

Die amerikanische Journalistin, Autorin, Bloggerin und Analystin zeigt in „Autonom“, ein Setting, das nicht nur mit neuen Techniken, KI, Robots usw glänzt sondern auch eine Welt, die von Pharmafirmen beherrscht wird, die ihre Macht mithilfe neuer Techniken und Gewalt durchsetzen.

Gesundheit können sich nur Reiche leisten. Jack kopiert Zacuity, ein Medikament, das die Menschen zu Höchstleistungen anspornt. Der Konzern gibt nun Jack die Schuld an der fatalen Wirkweise des Produkts. Sie wird zum Freiwild und versucht, nun ihre Unschuld zu beweisen, indem sie an dem Medikament mit Gleichgesinnten weiterforscht.

Elias und Paladin sind das Team, das Jack eliminieren soll. Ein Agent und ein Kampfroboter.

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„Supermacht Wissenschaft“ von Lars Jaeger

„Supermacht Wissenschaft“ von Lars Jaeger (Rezension)

Die Menschheit als Schrödingers Katze

1. Klappentext

»Zukunft? Wir sind mittendrin – wir wissen es nur noch nicht.« (Lars Jaeger) Fleisch aus 3D-Druckern, Roboter so klein wie Viren, künstlich hergestelltes Leben – bislang formte der Mensch die Natur nach seinem Willen. Doch die modernen Technologien können den Spieß auch umdrehen: Sie formen den Menschen. Algorithmen, die über Leben und Tod entscheiden, Eingriffe in die Genetik und künstliche Intelligenz definieren menschliches Leben neu. Unser Alltag, unsere menschliche Existenz ändern sich radikal.

Die Frage ist: Wollen wir diesen Epochenwandel? Nur, wenn wir verstehen, was gerade um uns herum und mit uns passiert, bleiben wir mündig! Ein aufrüttelndes Buch, das aufklärt und Orientierung gibt.

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