„Krieg“ von Gregor Schöllgen

„Krieg“ von Gregor Schöllgen

1. Zum Inhalt

Ich weiche heute ein wenig von meinem Konzept bei Rezensionen ab und unterteile in „Was mir gefallen hat“, „Was mir nicht gefallen hat“ und dem Fazit aus beiden.

2. Was mir gefallen hat

Der Historiker Gregor Schöllgen versucht aus der Geschichte der letzten hundert Jahre, Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und diese für die heutige Zeit und die nächste Zukunft als Analogieschluss anzuwenden, um uns die Auswirkungen und Folgen im Hier und Jetzt zu zeigen.

Dazu hat er die Fakten zusammengetragen. Natürlich kennt der Leser die Ereignisse, man hat darüber gelesen, man hat es gelernt, man hat darüber gehört, dennoch ist einiges einfach nicht mehr so präsent.

Der Historiker beschreibt Wladimir Iljitsch Lenins Weg nach Russland und welchen Vorteil die Deutschen daraus schlugen. Die Pariser Friedenskonferenz wird beleuchtet und kritisiert.

Aus Gregor Schöllgens Sicht besteht die Geschichte des 20. Jahrhunderts aus „Plündern, Vergewaltigen und Massakrieren“. Ethnische Minderheiten sind die Leidtragenden.

Die Atombombe und den unbesorgten Umgang mit derselben ist genauso Thema wie der Guerilla Krieg.

Er spannt einen großen Bogen um das letzte Jahrhundert.

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