„Outer Space“ von Ryan Gebhart

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„Outer Space“ von Ryan Gebhart

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2. Zum Inhalt

Mit Derek hat Ryan Gebhart einen liebenswerten Teenager geschaffen, der von seinen Hormonen und Erektionen völlig überfordert ist und es auf neckische Art und Weise an den Leser bringt.

Aber zuerst zum Setting: Aliens haben auf unsere Sendung ins All geantwortet. Was wollen die nun von uns? Es bricht Hysterie aus und Endzeitstimmung überlagert die Welt.

Auf den ersten Blick ist es absurd.

Ein überforderter Teenager, der so verliebt ist, dass er gar nicht mehr weiß, wohin er mit all den Gefühlen soll.

Und dann lernt er einen anderen Teenager, von wo ganz, ganz, ganz, anderswo kennen. Und der hält, den Platz, an dem Derek lebt, für den schönsten Platz im ganzen Universum. Der kommt zum Chillen hier her. Und dessen Familie versteht ihn auch nicht.

Sein neuer Freund hält Derek ein Spiegelbild seiner eigenen Probleme vor. Generationenkonflikte gibt es auch dort. Aber was wäre, wenn dessen Clan die Menschheit angreifen würde und er, der Einzige wäre, der Rettung bringen könnte.

Würden sich die Aliens darauf einlassen? Würde Jenny dann immer bei ihm bleiben?

Es geht um Generationenkonflikte, Freundschaft, das Fremde, das bei näher Betrachtung zum Freund wird. Es geht aber auch um Liebe, um erste Liebe, um Vertrauen und Bedingungen.

Es ist ein modernes Jugendbuch, das die Dinge beim Namen nennt.

5/5 Punkten

3. Protagonisten

Der verträumte vor Hormonen strotzende Derek wäre gern ein Superheld. In dem Buch über die Rettung der Erde würde er gerne die Heldenrolle übernehmen.

Er will für Jenny der Held sein, er glaubt, sie nur so halten zu können, weil sie doch so toll ist. Er versucht, ihre Liebe zu erzwingen bzw. durch Dankbarkeit zu erhalten.

Aber ist es wirklich das, was er möchte? Er sucht selbst noch seinen Platz im Leben.

Derek ist wirklich hinreißend etwas überzeichnet, ständig schwitzend und nicht mehr so lecker riechend. Etwas tapsig versucht er, Jenny gegenüber zu bestehen.

5/5 Punkten

4. Sprachliche Gestaltung

Das Buch ist aus Dereks Perspektive geschrieben. Die Kapitel sind auf spanisch bezeichnet und haben eine angenehme Länge. Das Buch ist über einen Nerd und wird von einem Nerd- erzählt. Wer Big Bang Theory liebt, ist hier genau richtig.

5/5 Punkten

5. Fazit

Vielen Dank Ryan Gebhart! Webseite! Ich habe mich köstlich amüsiert. Trotzdem lacht der Leser nicht aus Schadenfreude über Derek. Nein der Leser fühlt mit. Ich konnte beim Leser Dereks Verwirrung mitempfinden und ich wollte ihn oftmals an die Hand nehmen und ihm den Weg weisen.

Wer Sheldon Cooper und seine Freund liebt, gewinnt Derek genauso lieb.

Ich glaube, dass Jugendliche das Buch gerne lesen, weil der Autor ihre Sprache spricht und das Ganze, auch sich selbst, mehr ironisch als ernst sieht.

@Aladin @NetGalleyDE
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.


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