„Ich habe ein Buch geschrieben, was nun?“ Ruprecht Frieling (Rezension)

Buchrezension „Ich habe ein Buch geschrieben, was nun?“

Zusammenfassung/Inhalt „Ich habe ein Buch geschrieben, was nun?

Ruprecht Frieling hat mit „Ich habe ein Buch geschrieben was nun?“ einen Ratgeber für Autoren geschrieben, der nicht beim Schreibprozess hilft, sondern dabei, das Geschriebene zum Leser zu bringen.

Ein Buch zu schreiben und dem Leser darzubieten, beinhaltet, einen guten Plot zu finden, mit authentischen Charakteren, eine glaubhaften Handlung mit großer Spannung zu versehen und ein gutes Lektorat. Und als ob das nicht schon eine Heldenaufgabe wäre, kommt jetzt die Frage:

„Was nun?“

Ruprecht Frieling zeigt in seinem Buch in 28 Kapiteln, wie der Autor sein Werk, beim Buchhändler ins Regal und letztendlich zum Leser bringt, ohne formale Anforderungen zu übersehen oder zu verletzen. Berücksichtigt werden Themen wie Urheberrecht, Urheberschaft und:

Wie schütze ich meinen Buchtitel? Was muss ich bei der Wahl meines Buchtitels berücksichtigen, schließlich wird durch ihn, das Buch unverwechselbar? Sicherlich auch immer eine Frage, was gerade so in Mode ist. Wichtig ist:

„Ein Titel sollte den Inhalt des Buches klar und deutlich wiedergeben.“

Frieling, Ruprecht: Ich habe ein Buch geschrieben was nun?

Überhaupt wie gestalte ich das Outfit meines Buches? Angefangen vom Buchcover bis zum Klappentext, kommt der Autor auch zu einemThema, das immer wieder Fragen aufwirft, zumindest bei mir.

Wie schreibe ich ein Exposé?

Der Autor sucht mit dem Exposé einen Abnehmer für sein Werk. In wenigen Sätzen, soll das Exposé Thema und Inhalt des Manuskriptes oder fertigen Buches vorstellen. Oder in Ruprecht Frielings Worten:

„Sie sind der Lockstoff, der dem Empfänger signalisiert: Hier schlummert genau das Manuskript, das du schon so lange suchst!“

Aber das sind ja nicht die einzigen Fragen, die sich stellen, sobald man ein fertiges Manuskript in den Händen hält. Benötigt man ein Korrektorat, leistet man sich ein teures Lektorat? Wie hilfreich sind Literaturagenten? Ist es besser einen Verlag direkt anzusprechen? Und wie mache ich das?

Welche Vor- bzw. Nachteile bringt es, unter dem Klarnamen oder unter einem Pseudonym zu veröffentlichen?

Auch Sachverhalte wie, was ist eine ISBN, werden erläutert. Warum ein ebook keine Internationale Standard-Buch-Nummer (ISBN) benötigt, und warum manchmal doch, und weswegen es trotzdem empfehlenswert sein kann, eine zu beantragen.

Bin ich eigentlich steuerpflichtig? – „Ich habe ein Buch geschrieben, was nun?“

Wenn ich dann endlich mal zum Verkauf komme, muss ich dann den Erlös versteuern? Eigentlich schreibe ich doch nur zum Spaß! Ist es Liebhaberei? Wieviel muss ich verdienen, dass es keine Liebhaberei mehr ist.

Ziel jedes Autors dürfte aber sein, Gewinne zu erzielen, um im besten Fall sogar von seiner Tätigkeit leben zu können. Insofern ist es empfehlenswert, von Anfang an auf eine korrekte Steuererklärung zu setzen.

Frieling, Ruprecht: Ich habe ein Buch geschrieben was nun?
Ich habe ein Buch geschrieben was nun? Ruprecht Frieling
Ich habe ein Buch geschrieben, was nun?
Ruprecht Frieling
19. März 2021
148 Seiten

Fazit/Kritik „Ich habe ein Buch geschrieben, was nun?“

Es gibt viele Möglichkeiten und Wege, Abnehmer für das Manuskript, was ja so etwas wie „das eigene Baby“ ist, zu suchen. Also nicht gleich bei Amazon veröffentlich, sondern überprüfen, ob es nicht eine Alternative gibt, die dir als Autor näher oder sympathischer ist. Dabei ist dieser Ratgeber sehr hilfreich. Der Autor Ruprecht Frieling weiß, wovon er spricht.

In diesem Ratgeber findet der interessierte Autor bis zum Umgang mit den Sozialen Medien, alles was er berücksichtigen muss, um das inzwischen auf die Veröffentlichung wartende „Baby“, mit der passenden Ausstattung und einem ansprechenden Outfit zu versehen.

Ich finde den Ratgeber sehr hilfreich. Ich glaube, dass für jeden Schreibenden, die Informationen wichtig sind. Ich kann den Ratgeber nur empfehlen.

Informationen zum Autor Ruprecht Frieling

Der Frieling Verlag war mir ein Begriff, seitdem ich 2005 bei der Ausschreibung „Krankheitsbewältigung durch Schreiben“ mitmachte. (Mein damaliger Beitrag „Die Kraft des Schreibens“) Wie man in dem unteren Ausschnitt aus Wikipedia sehen kann, betrieb Ruprecht Frieling zu diesem Zeitpunkt den Verlag nicht mehr.

Am 1. Februar 1983 gründete er die Werbe- und Verlagsgesellschaft Frieling & Partner GmbH, die er bis zum 16. Dezember 2002 betrieb. Er entwickelte das Unternehmen unter dem Slogan „Verlag sucht Autoren“ zu einem der bekanntesten deutschen Selbstkostenverlage und veröffentlichte mehr als zehntausend Texte neuer Autoren in Sammelwerken und Jahrbüchern. Dreitausend weitere Werke erschienen in Einzelbüchern. Der Journalist Henryk M. Broder bewertete sein Programm im Spiegel als „das schrägste, originellste und individuellste Verlagsprogramm weit und breit“.

Wikipedia

Ich lernte Ruprecht Frieling aber doch noch über die Sozialen Medien kennen. Er hat mir viele gute Hinweise bzgl meines Blogs oder auch zum Thema Rezension (Wie schreibt man eine Rezension?) gegeben. Er weiß, wovon er spricht, und teilt sein Wissen gerne mit Anderen. Es freut mich sehr, meine Rezensionen in dem 2006 von ihm gegründeten offenen Forum Literaturzeitschrift, veröffentlichen zu dürfen.

Viele Selfpublisher kennen ihn bestimmt als Mitbegründer und Stellvertretenden Präsidenten des Selfpublisher-Verbandes e.V.

2013 erhielt Prinz Rupi für die Produktion des Ring der Nibelungen mit Stefan Kaminski ON AIR auf DVD den Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Auf der Seite der Autorenwelt stellt sich der Autor mit folgenden Worten vor:

Ruprecht Frieling aka »Prinz Rupi« ist Autor, Verleger und Produzent. Der Mann mit dem Hippie-Herzen liebt Bücher, Blues, Bach, Wagner, Dada, Surrealismus sowie alles, was schräg ist.

Wie man sicherlich erahnen kann, bin ich ein Fan von Ruprecht Frieling! Sicher gäbe es noch einiges zum Autor zu sagen. Besucht einfach seine Seiten im Internet. Da ist für jeden etwas dabei.

Links zum Autor

Offizielle Homepage von Wilhelm Ruprecht Frieling

Henryk M. Broder: Der Buchmacher. In: Spiegel Extra – Das Kultur-Magazin, Nr. 1/1996

Homepage von Literaturzeitschrift.de 

Homepage von Internet-Buchverlag.de

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Connie Ruoff

Mein Name ist Connie Ruoff, ich bin 1960 geboren, habe Philosophie und Germanistik studiert und bin jetzt in der "Schule des Schreibens" eingeschrieben. Ich wohne in Hessen. Ich lese alles, was ich finden kann.

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