rift pascal wokan fantasy

1. Klappentext

Durch den Rift In den Kampf gegen Engel und Dämonen Wenn Welten kollidieren  

Der Abschlussball ihrer High School endet für Megan und Freddy in einer verhängnisvollen Begegnung. Statt den Abend wie geplant zu feiern, betritt ein Dämon ihre scheinbar heile Welt und sie werden in einen Strudel aus Enthüllungen und Katastrophen gezogen, der sie unaufhaltsam in die Tiefe reißt. Währenddessen versuchen Vidmond und Aldora, zwei Dämonenjäger einer uralten Kaste, einen Krieg der Dimensionen zu verhindern. Doch als die beiden Welten sich kreuzen, entbrennt ein Kampf zwischen den Realitäten, der sich nicht mehr aufhalten lässt. Höhere Mächte haben ihre Hände im Spiel – einem Spiel, das gerade erst begonnen hat…  

Zwei Welten – zwei Autoren Urban Fantasy trifft Steampunk 

2. Zum Inhalt

Joshua Tree und Pascal Wokan entführen uns in „Rift“ in zwei Parallelwelten, das Diesseits und das Jenseits. Besonders reizvoll daran ist, dass das Diesseits der Urban Fantasy entspringt und das Jenseits dem Steampunk zugerechnet werden kann. 

Beide Welten fürchten den gleichen Feind. Letztendlich ist es der Kampf des Bösen gegen das Gute. Mit anderen Worten ist es der Kampf der Kardinalsünden gegen die Kardinaltugenden. Es geht um Leben und Tod. Wir treffen auf Wesen der Hölle. 

Es geht aber auch um die Schicksale von den zwei Klerikern Aldora und Vidmond aus der Welt jenseits des Rifts und den zwei Abiturienten Megan, der Ballkönigin und dem Nerd Freddy aus dem Diesseits. 

Ich fand die Idee sehr interessant, Ich stellte mir aber zugleich die Frage: Zwei unterschiedliche Fantasyrichtungen in einem Buch von zwei Autoren, klappt das? 

$/5 Punkten 

3. Protagonisten

Hier spielt Joshua Tree mit den Klischees. Der Nerd und die Ballkönigin. Aber aus dem Klischee wird eine Heldenreise. Durch die Konfrontation mit den Höllenwesen, wurden Megan und Freddy aus ihrer Wohlfühlzone katapultiert. Und nun wachsen beide aneinander und an der Situation. 

Die Charaktere entwickeln sich. Im Codex der Kleriker stehen Gehorsamkeit und keine Emotionen zuzulassen, an oberster Stelle. Nun sind sie aber im viktorianischen London. Alles ist anders. Bleibt ihre Welt die Gleiche? 

Die Autoren haben die personale Erzählweise gewählt und wechseln in jedem Kapitel nicht nur die Erzählperspektive, sondern auch das Setting. Der Leser ist ständig gefordert. 

5/5 Punkten 

4. Sprachliche Gestaltung

Joshua Tree hat die diesseitige Realität übernommen. Seinen Schreibstil empfinde ich als emotionaler und humorvoller. Allerdings liegt das hier sicherlich auch an den Welten und Protagonisten. 

Pascal Wokan hat den Part des Jenseits geschrieben. Seine Worte klingen nüchterner. Allerdings wäre es auch unstimmig, Kleriker, die Gefühle unterdrücken und gehorchen, einen ironischen oder humorvollen Dialog führen zu lassen, der noch dazu sehr gefühlvoll ist. Und genau das unterstreicht noch einmal die Unterschiede der Welt. 

Auch als die Handlungsstränge zusammen kommen, ergibt sich ein harmonisches Muster. 

Allerdings waren mir die Kapitel zu lang. Man lässt sich in jedem Kapitel neu auf das andere Setting und die Perspektive ein. Es erfordert eine hohe Aufmerksamkeit. Es ist, wie zwei Bücher parallel zu lesen, deren Inhalt sich zwar ähnelt, aber doch in vieler Weise unterscheidet. Genau auf diese Unterschiede kommt es an. 

4/5 Punkten 

5. Cover und äußere Erscheinung

„Rift: Der Übergang“ von Joshua Tree und Pascal Wokan hat 294 Seiten und ist am 03.11.2017 unter der ISBN B0775PJNQZ bei Null im Genre Sonstiges erschienen. Es kostet 3,99 € und ist in Kindle Unlimited enthalten. 

Beim Cover bin ich hin- und hergerissen. Die Visualisierung von Gut und Böse erinnert mich an Liebesromane. Vielleicht ein bisschen kitschig! 

4/5 Punkten 

6. Zu den Autoren

Die Autoren stellen sich am Ende des Buches, in einer ansprechenden Weise den Lesern selbst vor. So erfährt der Leser einiges über die Zusammenarbeit, Hintergründe und die Menschen Joshua Tree und Pascal Wokan. 

Von Joshua Tree habe ich schon einige Romane gelesen und rezensiert. 

7. Fazit

Es gefällt mir. Es ist sicherlich sehr schwierig, dem Leser in einem Buch von 296 Seiten zwei Welten vorzustellen. Ich mag das Grundmotiv Gut gegen Böse sehr. Die Auswahl der Protagonisten hat mich überzeugt. Es erinnert mich an „Big Bang Theory“ trifft im viktorianischen London auf ein Höllenszenario und Mister und Misses Van Helsing. 

Es hat mich aber noch nicht 100% überzeugt. Vielleicht gelingt es dem zweiten Teil. Ich bin schon sehr neugierig auf die Fortsetzung. 

@Joshua Tree und Pascal Wokan 
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar! 

Ich vergebe insgesamt 4,25/5 Punkten. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.