Rezension „Mika und, der Wächter des Lichts“ von Lucy Haien

Rezension „Mika und, der Wächter des Lichts“ von Lucy Haien

Mika und der Wächter des Lichts Book Cover Mika und der Wächter des Lichts
Lucy Haien
Kinderbuch
BoD
07.12.2018
Flexibler Einband
BoD

Klappentext / Inhaltsangabe zu „Mika und der Wächter des Lichts“

Ein übelriechender Schatten treibt sein Unwesen im Haus der Amans. Zusammen mit seinem Freund Tom möchte Mika der Sache auf den Grund gehen. Doch was sie dabei herausfinden, ist nicht von dieser Welt. Sie geraten in ein Abenteuer voller Geheimnisse und lernen, dass die Dinge häufig nicht so sind, wie sie auf dem ersten Blick scheinen.

„Mika und der Wächter des Lichts“ ist ein Kinderbuch ab 8 Jahren. Es ist für alle großen und kleinen Abenteurer, an alle mit Neugierde im Herzen und Mumm in den Knochen. Für alle, die an die Macht der Freundschaft und Liebe glauben. Und für Menschen, die sich nicht scheuen, dem ersten Eindruck eine zweite Chance zu geben.

Zum Inhalt „Mika und, der Wächter des Lichts“

„Mika und der Wächter des Lichts“ von Lucy Haien, ist eine spannende Geistergeschichte ab 8 Jahren.

Tom und Mika sind seit dem Kindergarten Freunde. Richtig gute Freunde. Tom zieht eine Woche zu Mika, um ihm zu helfen, den übel riechenden Schatten zu finden. Warum stinkt der nur so scheußlich?

Der übel riechende Schatten muss schließlich gefunden werden. Das ist eine wichtige Aufgabe für Mika und Tom!

Aber es kommt noch viel besser. Die Freunde lernen Greg kennen. Greg ist ein Geist. Ein gruseliger Geist. Aber schnell stellt sich heraus, dass Greg in Wirklichkeit ein liebenswerter Zeitgenosse ist. Na ja! Besser ein liebenswerter Geist. Oder ist er ein Gespenst? Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Geist und einem Gespenst? Wenn ihr Greg seht, fragt ihn doch mal!

Ja! Greg ist also ein ganz netter Geist, der auch gerne für den einen oder anderen Unsinn zu haben ist. Aber er will auf keinem Fall jemandem schaden!

Greg erzählt den Freunden von seiner großen Liebe Becci.

Und schon sind die drei in einem Riesenabenteuer. Worum es geht?

Es geht um Freundschaft und Zusammenhalt. Es geht auch um Theater spielende Geister. Ihr glaubt nicht, dass Geister Theater spielen. Oh, doch! Diese schon.

Kann Greg mit Hilfe von Mika und Tom seine große Liebe für sich gewinnen?

Und, wie der Titel schon sagt, lernen wir den Wächter des Lichts kennen. Welche Aufgabe hat der Wächter des Lichts?

Es ist eine spannend gruselige Geschichte. Aber der Grusel kann von Kindern ab 8/9 Jahren locker weggesteckt werden, weil Greg eine liebenswerte Figur ist. Und dass er unglücklich verliebt ist, macht ihn nur noch sympathischer.

Außerdem ist auch eine kleine Kriminalgeschichte eingebaut, die unsere drei Freunde prima lösen.

5/5 Punkten

Sprachliche Gestaltung „Mika und, der Wächter des Lichts“

Die Sprache ist altersgerecht. Die Kapitel haben eine gute Länge, um abends vor dem Zubettgehen noch ein wenig zu lesen. Lucy Haien hat das richtige Verhältnis von Grusel und Spannung gefunden, ohne die jungen Leser schlaflos zurückzulassen.

5/5 Punkten

Cover und äußere Erscheinung

Das Häschen als L von Lucy Haien und auch die Titelschrift mit den Farben finde ich sehr schön. Die Zeichnung des Geistes? spricht mich nicht so an. Deswegen ziehe ich hier einen Punkt ab.

Die Autorin Lucy Haien bei Lovelybooks.

4/5 Punkten

Fazit „Mika und, der Wächter des Lichts“

In „Mika und, der Wächter des Lichts“ steckt eine Gruselgeschichte, eine Fantasy, ein Krimi und eine Liebesgeschichte. Die Hauptpersonen sind so richtig „coole Jungs“. Genauso Freunde wünscht man sich in diesem Alter. Die Botschaft „Zusammen klappt alles viel besser“ und, dass man miteinander reden sollte. Dein Freund kann nur deine Wünsche erfüllen, wenn er deine Wünsche kennt.

Es gefällt mir gut, dass Gefühle und das Zugeben von Gefühlen besprochen wird. Gefühle zuzulassen und auch zuzugeben ist in keinem Alter einfach. In jedem von uns steckt die Angst zurückgewiesen zu werden. In dem einen Menschen mehr – in dem anderen weniger. Aber vorhanden ist sie fast immer.

Was wären wir ohne unsere Freunde? Ich glaube für Achtjährige oder allgemein für Heranwachsende ist der „BESTE FREUND“ der stabilste Anker. Auch hier: Ohne Tom hätte Mika nie den Mut, sich auf Geister und Verbrecherjagd einzulassen. Super! Währenddessen Mika seinen Freund Tom davon abhält allzu waghalsig zu sein.

Greg ist so ein putziger Geist. Von Liebeskummer geplagt weckt er Empathie. Man muss ihn einfach liebhaben. Das Buch hat meiner „kleinen Connie“ sehr gut gefallen. Das kommt auf meine Favoritenliste für Kinderbücher.

Ich vergebe insgesamt 4,7/5 Punkten.

@Lucy Haien: Vielen Dank für das gruselig/spannende Rezensionsexemplar!


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Connie

Mein Name ist Connie Ruoff, ich bin 1960 geboren, habe Philosophie und Germanistik studiert und bin jetzt in der "Schule des Schreibens" eingeschrieben. Ich wohne in Hessen. Ich lese alles, was ich finden kann.
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