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„Heliosphere 2265 – Band 4 – Das Gesicht des Verrats“ von Andreas Suchanek

1. Klappentext

Explodierende Bomben und Anschläge durch Attentäter destabilisieren die Regierung der Solaren Union. Präsidentin Ione Kartess muss hilflos mit ansehen, wie Michalew seine Macht ausspielt. Dieser ahnt nicht, dass auch er selbst nur eine Marionette ist, und holt zum großen Schlag aus. Gleichzeitig befindet sich die HYPERION auf dem Weg zur Erde, als Alpha 365 sich daran macht, den Verräter endgültig zu enttarnen. Dies ist der vierte Roman aus der Serie „Heliosphere 2265“ Am 01. November 2265 übernimmt Captain Jayden Cross das Kommando über die Hyperion. Ausgerüstet mit einem neuartigen Antrieb und dem Besten an Offensiv- und Defensivtechnik, wird die Hyperion an den Brennpunkten der Solaren Union eingesetzt. 

Heliosphere 2265 erscheint seit November 2012 monatlich als E-Book sowie alle 2 Monate als Taschenbuch. Hinter der Serie stehen Autor Andreas Suchanek (Sternenfaust, Maddrax, Professor Zamorra), Arndt Drechsler (Cover), Jonas Hoffmann (Technischer Redakteur) und Anja Dreher (Innenillustrationen). Weitere Informationen unter: http://www.heliosphere2265.de https://www.facebook.com/Heliosphere2265

2. Zum Inhalt

Ich fieberte schon auf den vierten Teil und war umgehend wieder in der Geschichte.
„Oh Captain, mein Captain!“ Wer kennt dieses Zitat nicht? Aber! Wir sind nicht im Club der toten Dichter und Robin Williams hat auch nicht auf der HYPERION angeheuert. Nein, wir lesen auch nicht das Gedicht von Walt Whitman, obwohl der geneigte Leser sicherlich Parallelen entdecken kann. Der oder die Verräter/in sagt diese Worte zu Jayden Cross mit dem Zusatz: „… Sie sind manchmal wirklich etwas langsam von Begriff.“
Aber mit dieser Wendung des Geschehens hat bestimmt kein Leser gerechnet. Andreas Suchanek ist es gelungen, diesen Hauptplot und, die daraus resultierenden Fragen, souverän hier im vierten Band teilweise aufzulösen. Das geschieht auf dramatische Weise. Der Schriftsteller hat, wie es sich gehört, Wendepunkte des Geschehens eingebaut. Mehrere Wendepunkte! Der Leser sprintet fassungslos von Punkt zu Punkt. Was für ein Plot!
Wer ist Freund und wer ist feind? Wem kann man trauen?
Die Spannung wird dadurch hochgehalten. Aber am meisten hat mich begeistert, dass jede, der angebotenen Fährten, auch wenn sie sich als Finte herausstellte, durchaus plausibel, logisch und glaubhaft war.
Völlig erschöpft kam ich erleichtert bei den Epilogen an (kein Schreibfehler, der Autor schenkt uns mehrere Epiloge!), und war noch völlig damit beschäftigt, das Geschehen zu erfassen, als ein Donnerschlag ertönte und der Autor, erneut eine Bombe platzen ließ! Was ist der oder die Verräter/in? Zu welcher Gruppe gehört er?

5/5 Punkten

3. Protagonisten

Admiral Juri Michalew kann man sicherlich als rücksichtslos und hinterhältig bezeichnen. Aber man darf ihn auch nicht unterschätzen.
Admiral Björn Sjöberg empfinde ich, als „aalglatt“. Er weiß, wie man sich in Szene setzt und seine Ziele erreicht.
Cross reagiert auf das Geschehen. Er ist der Sympathieträger des Systems.
Ich gebe zu den Charakteren keine weiteren Informationen, weil jeder Spoiler, das Lesevergnügen schmälert.

5/5 Punkten

4. Sprachliche Gestaltung

Ich bleibe dabei: Andreas Suchanek’s Schreibstil bleibt angenehm flüssig, was sicherlich auch an dem hervorragenden Lektorat liegt. 

5/5 Punkten

5. Cover und äußere Erscheinung

„Heliosphere 2265 – Das Gesicht des Verrats“ von Andreas Suchanek ist als E-Book-Text am 09.02.2013 unter der ISBN 9783981564952 bei Greenlight Press im Genre: Science-Fiction erschienen. Die monatlichen Bände haben ca. 100 Seiten und kosten 2,49 Euro.
Das Cover ist, wie bisher bei allen Bänden, gut gelungen und macht neugierig.

5/5 Punkten

6. Fazit

Ja, ich muss zugeben: Ich bin zum „Suchti“ geworden! Ich lese gerne Reihen. Es beeindruckt mich, wenn ein Schriftsteller durch einzelne Bände Spuren legt, so dass ich zum Fährtenleser werden kann und mich durch unvorhersehbare Serpentinen des Geschehens kämpfen darf. Und das ist hier geschehen. Ein gelungenes Resultat! Auf zum fünften Band.

Ich kann mich nur wiederholen: 

„Connie’s Schreibblogg warnt vor der Lektüre dieses Bandes! Erhöhte Suchtgefahr!“

 

@Andreas Suchanek
Vielen Dank für die Rezensionsexemplare! Die Leserunde bei lovelybooks macht großen Spaß.

Ich vergebe insgesamt 5/5 Punkten.

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